Die fragwürdigen Dogmen unserer Zeit

„Wenn die Wissenschaft aufhört, sich selbst auf den Prüfstand zu stellen, wird sie zu einer Religion.“

Es ist zu unseren Zeiten mehr denn je das Phänomen, daß eine sich für unumstößlich haltende Ideologie, die sowohl Wissenschaft, Religion, Kultur und Philosophie umfasst und dem durchschnittlichen Menschen umformt zu einem passiven niemals selbst denkenden Individuum. Nur ein Blick aus einer höheren Perspektive z.B. ein Blick aus der Sicht von einer geistig und technisch uns weit überlegenen vieleicht außerirdischen Kultur hilft als Ausgangspunkt und kann Abhilfe schaffen. Aber zu derartigen Vorstellungen ist heutzutage kaum noch jemand in der Lage. So sind den Generationen, die seit der Industrialisierung durch hunderte verschiedene Berufszweige für die Wirtschaft als Arbeitskraft zurechtgestutzt werden doch sehr von ihrem Glück überzeugt, wenn sie einen Arbeitsplatz haben, der ihnen garantiert, daß sie Jahrzehnte lang sehr wenig Zeit haben werden, sich mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Für eine von unserem Standpunkt aus weiterentwickelte Spezies dürfte das doch relativ eigenartig anmuten. Wobei Arbeit als solche natürlich ehrenwert und unablässig für eine progressive Gesellschaft ist. Aber was wir heute vorfinden, ist ein modernes System der Sklaverei indem die Sklaven dazu verdammt sind ihre Lebenenergie für falsche Ideale zu vergeuden. Zumal wir seit Jahrzehnten die technischen Mittel hätten alles zu automatisieren, so daß jeder Einzelne sehr viel wenig arbeiten müsste als das der Fall ist. Leider hat der Mensch nicht mitgekriegt, wie er sich über die letzten 150 Jahre für die Industrie hat domestizieren und konditionieren lassen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt welche Prinzipien die Basis unserer heutigen Wissenschaften sind und somit auch sehr intensive Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft haben.

Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) werden seit dem Ende des 18. Jahrhunderts weltweit nur noch unter dem Aspekt des reinen Materialismus (Atomismus) betrieben. Dieses Dogma erlaubt es der Forschung unter keinen Umständen unerklärliche Phänomene, die man nicht in irgendeiner Weise quantifizieren kann (wie z.B. Geistheilung) restlos aufzuklären oder sie unter metaphysischen Aspekten zu betrachten. Das Glaubensbekenntnis des typische Materialist ist: ‚Ich glaube nur, was ich messen kann‘ . Das MEssgeräte und unsere Sinne nur einen begrenzten Umfang der Realität wahrnehmen können scheint hier nicht weiter wichtig zu sein. Obwohl hierbei erwähnt sei, das zum Beispiel Telepathie oder Telekinese (offiziell) nicht messbar sind ist es aber erfahrbar. Und diese Erfahrung mit verschiedenen Probanten durchgeführt kann genauso (und hat schon oft) wissenschaftlichen Untersuchungen standgehalten. Der „moderne“ Mensch ist jedoch davon überzeugt, daß der Glaube an die streng empirische Wissenschaft viel sinnvoller ist, als das Wissen um andere Welten und höhere Dimensionen. Sich diesem Dogma unterzuordnen kann Forschern und Professoren viel Reichtum und großes Ansehen verschaffen, aber es hat sie und die Gesellschaft am Ende sehr viel weiter von der absoluten Wahrheit weggebracht. Mit Sicherheit standen viele von ihnen in ihrem Leben einmal vor der Wahrheit, doch die meisten entscheiden sich bewusst und aus niederen Beweggründen den alten Weg des philosphischen Materielismus weiterzugehen.

Weit verbreitet an unseren westlichen Universitäten und Forschungseinrichtungen unserer Zeit ist zum Beispiel die Meinung, daß wir alle biologische Maschinen sind. Die Pflanzen, die Tiere und auch wir Menschen sind Bio-Roboter mit von DNA programmierten Gehirnen. Bewusstsein, daß uns Menschen ja zumindest halbwegs zugeschprochen wird, sei dabei lediglich das Ergebnis des chemischen Zusammenspiels verschiedener Moleküle in unserem Körper. Die Philosphie des Geistes hat vor allem in den letzten hundert Jahren versucht zu beweise, daß wir Menschen eigentlich gar kein Bewusstsein haben. Meist mit lächerlichen Aussagen wie „Niemand hat jemals eine Seele berührt oder in einem Reagenzglas gesehen“ des amerikanischen Experimentalpsychologen John B. Watson. Pflanzen und Tieren hat man die Eigenschaft des Bewußtseins sowieso schon längst abgesprochen – und perverser Weise auch gleich gesetzlich verankert um damit einem satanischen Massenmorden Tür und Tor geöffnet. Darwins Lehre wurde in diesem Sinne ummoduliert und auch der Rationalismus der Sozialphilosophen Marx und Engels hat das gesamte Gebiet des menschlichen Handelns auf einen höchst vereinfachten, lediglich von sozialen und wirtschaftlichen gesetzen bestimmten Mechanismus reduziert. Und zuguterletzt hat Freud diesen Rationalismus auf die Psychologie übertragen und die Erforschung des menschlichen Bewußtseins als „Naturwissenschaft“ propagiert und sogar die imateriellen Kräfte der Psyche auf rein mechanistische Vorgänge reduziert.

Auch die Annahme, daß unsere Wissenschaftler die prinzipiellen Funktionsweisen unseres Universums – bis auf ein paar ungeklärte Lücken – sozusagen grundlegend herausgefunden haben ist ein Dogma unserer Tage. Doch die Wahrheit ist, daß die Menge des uns Unbekannten auch heute noch viel größer ist als die des uns Bekannten. Man kann den Körper sezieren und in seine Bestandteile zerlegen wie ein Auto und man kann und ihnen alle lateinische Namen verpassen. Mann kann auch alle Möglichen physichen und psychischen Mangelerscheinungen aufteilen, kategoriesiren und auch ihnen viele, viele bunte Namen geben. Wissen hat man damit nicht jedoch wahrlich geschafft, sondern nur eine Menge Namen erfunden. Die Wissenschaft wird sich an dem Tag reformieren, an dem sie sich entgültig von dem reinen atomistischen, vom Geist entkoppelten Weltbild verabschiedet und das Universum als ein Zusammenspiel physischer und nicht-physischer Phänomene anerkennt. Das bizarre ist, daß viele großen Theorien unserer Zeit, die von sich behaupten wissenschaftlich zu sein, einer echten wissenschaftlichen Untersuchung nichtmal annähernd standhalten würden. Beispiele dafür gibt es überall (z.B. Relativitätstheorie, Evolutionstheorie, Urknall ect.)

In der Physik heißt das, daß das vorherschende Dogma an den Universitäten und Forschungseinrichtungen davon ausgeht, daß die Welt aus kleinen Kügelchen besteht. Die Atome sind aus ihnen aufgebaut (Neutronen, Proton & Elektron), das Licht besteht ais Partikeln (Photonen) und sogar Magnetwirkung besteht aus (virtuellen!!!) Partikeln. Das ganze ist dermaßen abstrus, das man unweigerlich an ein weinendes Kind denkt, das nicht wahrhaben will, das es den Weihnachtsmann (Materie) gar nicht gibt. Das Bohrsche Atommodell ist wirklich nichts weiter als ein Modell und das Universum besteht aus Feldern und Wellen und nichts anderem.

Ein weiteres Dogma unserer Zeit ist die Annahme, daß die Gesetze der Natur (Lichtgeschwindigkeit, Gravitation ect.) seit dem Urknall (falls es ihn gab) nicht verändert haben und sich auch bis in alle Ewigkeit nicht ändern werden (weshalb sie Konstanten genannt werden). Doch weit gefehlt. Denn wenn man genau hinschaut wird man sehr leicht feststellen dass all diesen Behauptungen überhaupt keine Grundlage haben. Was zum Beispiel die ewigen Naturkonstanten angeht: Sind sie wirlkich Konstant? Schaut man z.B. zurück auf das letzte Jahrhundert, wird man feststellen, dass sich die Lichtgeschwindigkeit geändert hat. Im Jahre 1928 wurde sie festgelegt, dann aber doch 1948 wieder geändert, weil Forscher auf der ganzen Welt neue Ergebnisse erzielten. Auf Nachfrage bei einem Metrologischen Institut (Einrichtung zur Festsetzing von Naturkonstanten) bekam der Forscher Rupert Sheldrake die Antwort, dass er damit euf eine der peinlichsten Momente der Wissenschaft entdeckt hat. Am Ende wurde die Lichtgeschwindigkeit einfach per Definition im Jahre 1972 festgesetzt. Auf die Frage hin was passiere, wenn sie sich wieder ändert, hieß es, daß dann nicht viel passieren wird, weil wir die länge eines Meters anhand der Lichtgeschwindigkeit festmachen (!!!). Würde sich die Lichtgeschwindigkeit ändern, würde sich einfach auch das Meter mitändern. Auch die Gravitationskonstante (G) hat sich in den letzten Jahren um über 1,3 Prozent erhöht und scheint allgemein zu verschiedenen Zeiten an verschidenen Orten unterschiedliche Werte zu haben.

Ein weiterer riesiger Irrglaube unserer ehrenwerten Wissenschaftler ist, daß alle unsere Erinnerungen in unserem Gehirn auf materieller Ebene gespeichert werden. Das heisst alle unsere Erinnerungen sind eigentliche nur veränderbarte Nervenenden die aus Phosphor-ähnlichen Proteinen bestehen. Niemand weiss wirklich wie das funktionieren soll, aber trotzdem glaubt die Schulwissenschaft daran, daß das Wissen und Erinnerung irgendwie im Gehirn sitzen muss. Demnach geht man auch von der absurden Annahme aus, daß sich unser Bewusstsein in unseren Köpfen aufhällt. Also alles was unser Bewesstsein ist, wird nur durch die Aktivitäten des Gehirns definiert. Aber Beweußtsein wird natürlich nicht vom Gehirn geschaffen, es hält sich nur dort auf. Genauso wie das Wasser sich nur in der Flasche befindet, aber nicht von ihr gemacht wurde. Wenn man genau hinschaut wird man feststellen, daß dies weder ein wissenschaftlicher oder experimentell verifizierter Fakt ist, sondern nur eine dogmatische Philosophie.

Und überhaupt kann sich die Wissenschaft anscheinend nicht damit anfreunden, dass wir ein atkives schöpferisches Bewusstsein haben (schöpferisch=kreativ=bildend). Für den Wissenschaftler ist alles was wir in der Aussenwelt sehen immer nur in unserem Kopf vorhanden. Das sich vieleicht unsere Sinne nach aussen projizieren wird nicht in Erwägung gezogen. Aber es existiert zum Beispiel das ganz alltägliche Phänomen, dass Menschen spüren wenn sie von hinten angestarrt werden und vielerlei anderer Phänomene wie Intuition ect., die darauf hindeuten, das wir nicht von unserer Umwelt entkoppelt sind. Wo jedoch die Bilder lokalisiert sind, die wir sehen ist derzeit eines der heißesten Fragen in der Bewusstseinsforschung.

Mechanistische Medizin (Alopathie) sei die einzige Medizin, die wirklich hilft ist eine weiere weit verbreitete Ansicht die tausendmal wiederlegt bzw. eigentlich auch nie so wirklich bewiesen wurde. Aber weil diese Sichtweise, sagen wir mal, forciert wird, unterstützen Regierungen auch nur Forschung in diese Richtung und ignorieren völlig die sogenannte Alternative Medizin (die eigentlich die wahre Medizin ist). Selbst wenn man Heilerfolge vorzuweisen hat, behauptet die mechanistische Medizin, dass es nur deshalb sein kann, weil der Patient sowieso auf dem Weg der Besserung war, bzw aufgrund des Placebo Effektes.

All die genannten Dogmen sind in gewissem Sinne Voreinstellungen (default settings), die Schülern und Studenten – meist auf subtile Art und Weise – in den Bildungseinrichtungen eingepflanzt werden, damit sie all ihre zukünftigen Entscheidungen darauf basieren. Außerdem führt eine als echt verkaufte falsche Wahrheit dazu, daß die eigentliche ganzheitliche Wahrheit gar nicht mehr gesucht wird. Und überhaupt erstickt eine Fülle an sinnlosem Lehrinhalt jegliche Ambitionen darüber hinaus zu forschen. Nach dem Studium gleich der Druck sich ins System einzugliedern, und ein neuer Mitläufer ist geboren. Die Krankenversicherungen halten sich daran, die Forschungseinrichtungen, Regierungen usw. . Jahrzehnte der Konditionierung haben eine Armee von Ahnungslosen geschaffen, die selbst in den einfachsten Dingen des Lebens nicht mehr zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können. Die abstrusesten Thesen werden nicht als solche erkannt, sondern als allgemeingültige Wahrheiten verkauft und drehen somit die ganze Welt völlig auf den Kopf, indem unserem Kosmos, der offensichtlich geistiger Natur ist, einfach der Geist abgesprochen wird. Der Focus ist einzig und allein auf die sichtbare Materie gerichtet. Das ist eine extreme Verblendung und kann nur zu einer weiteren mentalen und moralischen Degeneration der zukünftigen Generationen führen.

Wenn man genau hinsieht, merkt man schnell, dass moderne Wissenschaft nichts weiter als eine materialistische Ideologie ist, die alles Wirken im Universum versucht materiell zu erklären und sich nur als Wissenschaft verkleidet, aber nichts weiter ist als ein Haufen verängstigter Mitläufer (Dozenten, Professoren, Ärzte ect.) die etweder nicht fähig sind selbstständig zu denken oder sich lieber dem Komfort hingeben, als für die Wahrheit einzustehen. Die Wissenschaft wird sich nur einer klaren Renaissance unterziehen, wenn sie dieser Richtung einer Korrektur unterzieht zurück zur Ganzheitlichkeitund hermetischen Prinzipien.

Die Geschichte hat oft genug gezeigt, was passiert, wenn man die Welt lediglich als materiale Erscheinung betrachtet wird und unter Ausschluß jeglicher geistigen und metaphysischen Aspekte nur materiellen Belange in den Mittelpunkt des Interesses stellt. Allein im letzten Jahrhundert haben gewisse atheistische Strömumgen durch ihre Umstrukturierungsmaßnahmen und Gesellschaftsexperimente weit jenseits der offensichtlichsten Naturgesetze über hundert Millionen Tote zu verzeichnen gehabt. Und die atomistisch/materiell agierende Schulwissenschaft mit ihren ganzen Nebenschauplätzen hat nochmal mindesten nochmal soviele Tote – als Resultat ärztlicher Behandlung oder ähnlichen Maßnahmen – oben drauf gesetzt. Mögen wir daraus lernen und den nächsten Generationen vorrangig die Evolution des Geistes vermitteln, um zu zeigen, daß auf eine geistige Evolution automatisch eine materielle Welt folgt, die nicht nur nachhaltig und umweltfreundlich sondern in allen Belangen als Abbild unserer geistigen Gesundheit perfekt ist.

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Weiterführende Literatur:

1. McKenna/Abraham/Sheldrake – „Denken am Rande des Universums“

2. Rupert Sheldrake – „Der Wisssenschaftswahn“

3. John Davidson – „Das Geheimnis des Vakuums“

4. Timothy Leary – „Politik der Extase“

5. Platon – „Kriton“ & „Phaidon“

6. Dieter Broers – „Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden“

7. Jidduh Krishnamurti & David Brohm – „Vom Sein zum Werden“

7. Ken E. Wheeler

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